Mittwoch, 22. Juni 2011

Die Zeit in Napier






Auf Wunsch von einzelnen Personen kommt hier mal unsere bisherige Route 
Der 1. Versuch am Strand von Napier zu angeln ;)



Im National Aquarium of New Zealand (hinter den Kulissen) :P




Sowas ist hier unten keine Seltenheit -  Solche Vollpfosten!!!
 
am Ocean Beach, bei noch etwas wärmeren Temperaturen


...unsere Unterkunft in den letzten 6 Wochen - Wally´s Backpackers

Wir sind die coolsten, wenn wir criusen, wenn wir duch die City düsen...

Möchtegerndiva Chris im Deluxe-Mobil
  
Experimental-Physik

An einem schönen Sonntag kamen wir auf die Idee ein physikalisches Experiment am Strand von Napier durchzuführen. Die Zutaten waren schnell gefunden: Eine Dose passierte Tomaten, ein portabler Gaskocher sowie die benötigte Zeit, um dem Experiment die passende Würze zu verleihen. Als Resultat kann festgehalten werden. Ein zu 50% beschädigter Gaskocher, 100% zerstörte Dose und ein Doseninhalt mit teilweise veränderten Aggregatszustand (flüssig und gasförmig). Desweiteren kann im Protokoll vermerkt werden, dass nach dem Zerstören der Dose eine Detonationswelle unvorhersehbaren Ausmaßes hervorgerufen wurde. Die daraus resultierende mit Tomatensaft konterminierte Kreisfläche betrug schätzungsweise 5m im Durchmesser. Ein hervorragendes Ergebnis!


...die sensationslüsternen Zuschauer (Nicola und Steffi)

Die Sprengmeister

Stillleben

Der weiße Hai - von Einheimigen gefangen

Der Versuchsaufbau

Das Ergebnis

Arbeit Napier

Um das Reisebudget aufzustocken kamen wir zu dem Entschluss eine Arbeit aufzunehmen. Na klar hab ich ne Eisenbahnplatte. Die einzige Arbeit, die unseren hohen Qualifikationen gerecht wurde, war die Aufgabe Äpfel zu pflücken. Um diesen anspruchsvollen und verantwortungsvollen Job zu ergattern, mussten wir uns zuerst gegen 1000 andere Backpacker im Apple-Picker-Casting durchsetzen. Kann man in etwa mit dem Casting zu "Deutschland sucht den Superstar" vergleichen, nur noch eine Stufe härter. Die Bedingungen waren unmenschlich und die Bezahlung war schlecht, aber nur bei unserem ersten Contractor (Arbeitgeber). Durch reichlich Vitamin B (Kontakte aus dem Hostel) kamen wir zu einem anderen besseren Arbeitgeber, der auch Mindestlohn bezahlte und wir nicht 5 Bins (Apfelkiste) am Tag füllen mussten. Verglichen zu dem Job, den wir ein paar Tage später durchgeführt haben, war dieser Goldwert. 2 Tage lang drehte sich alles um Althühner raus und Junghühner in die Käfige rein. Hinzu kam der wohlduftende Ammoniakgeruch, die Wärme und das einen die Hühner ins Gesicht geschissen haben.

Ganja-Time!!! - unser bekiffter Traktorfahrer James


trotz des schönen Wetters war es in den Morgenstunden bitterkalt




...gefrorene Äpfel

...der Bin (Apfelkiste)

Männertag

Der alljährlich in Deutschland begangen Männertag ist in Neuseeland unbekannt. Diese Frechheit konnten wir nicht hinnehmen und so führten wir dieses Event kurzerhand ein. Nun galt es den Tag inhaltlich zu füllen. Weil wir Männer sind und Männer eine Aufgabe brauchen, beschafften wir uns einen Bollerwagen, der dem Anlass entsprechend geschmückt wurde. Auch fand sich schnell eine Route durch die "Liquor Ban Area Napier". Glücklicherweise hatten wir kein unerwünschtes Treffen mit der Polizei und somit konnten wir unser Rausch auch im Hostelbett auskorrieren. Eine neue Erfahrung für uns war, dass uns unverständlichen Blicke trafen und wir Dosenbier in Zeitungspapier einschlagen mussten. Der nächste Tag: Warum steht der Bollerwagen im 1. Stock und was zum Henker machen die Bierbüchsentürme in der Küche?
Ein gelungenes Event mit reichlich viel Spaß.

...das Frühstück


ohne Worte

Das Rudel (v.l n.r: Benni, Daniel, Chris, Olli, Thomas und wir)


...du kommst hier nicht vorbei


...vor einer schönen Kulisse

 

12 Uhr auf dem Spielplatz


Bollerwagen in da house
 
Die Helden der Arbeit

4 am: Kann dieses Objekt die Decke tragen?


Wanderung entlang dem Tangoio Walkway

Zum Nationalfeiertag in Neuseeland (Geburtstag der Queen) entschlossen wir uns mal körperlich zu ertüchtigen und auf eine Wandertour zu gehen. Im nahe gelegenen Tangoio Forest gingen wir einen 3 stündigen Wanderweg entlang und sahen wieder mal die beeindruckende Natur Neuseelands. Seht selbst









 








Wanderung zur Te Puie Lodge

Nach Beendigung der Apfelpflückertätigkeit und mangels neuer Arbeitsangebote entschlossen wir uns kurzerhand eine mehrtägige Wanderung in Angriff zunehmen. Wir informierten uns im DOC (Naturschutzbehörde) über mögliche Wanderung in der nahen Umgebung und so fiel die Wahl auf den Kaweka Forest. Es wurde der benötigte Proviant gekauft und am Tag darauf ging es dann los. Das erste Hindernis stellte ein Fluss dar, welchen es zu durchqueren galt. Ein freundlicher Schäfer bot uns eine Mitfahrgelegenheit auf seinem Pickup an, welche wir natürlich nich abschlagen konnten. Und so legten wir die ersten Kilometer ohne große Anstrengung zurück. Nach etwa 4 stunden Fußmarsch kamen wir verschwitzt aber glücklich an der ersten Hütte an. Im Anschluss ging es dann nochmal einen 45 minütigen Track entlang zu den Hot Pools ( heiße Quellen). Wir ließen uns 2 Stunden fritieren und gingen dann im Dunklen mit Taschenlampe wieder zurück zur Hütte. Der nächste Tag war alles andere als gut - Regen, Regen und nochmals Regen. So verbrachten wir den Tag in der Hütte und nahmen am Nachmittag nochmals ein "heißes Bad" in den Hot Pools, um uns wieder aufzuwärmen. Da unser Wanderplan ein wenig aus den Fugen geriet, beschlossen wir bei sonnigen Wetter den schon gekommenen Track wieder zurück zum Auto zu nehmen. Trotz des zwischenzeitlichen schlechten Wetters eine schöne Tour. 



bitte alles Aufsitzen











ein zu weilen sehr steiler Track







Te Puie Lodge - Unterkunft für 2 Nächte

Die Hot Pools (Nachmittag)

Die Hot Pools (am Abend)
Das Flusstal

 





...die letzte Hürde und dann hatten wir es geschafft :P






Spaß am Wochenende






















Jo der Zinnsoldat





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